Taxi
Black Cabs
Die berühmten schwarzen Taxis prägen das Londoner Straßenbild
ebenso wie die roten Busse, auch wenn man sie heutzutage in den unterschiedlichsten
Farben und oftmals mit Werbung versehen findet. Vor einigen Jahren wurde
auch eine modernere Version der schwarzen Taxis eingeführt. Besonders
nachts haben Taxis Hochkonjunktur, auch wenn die Preise dann etwas höher
liegen. Wenn das gelbe Zeichen über der Windschutzscheibe erleuchtet
ist, ist das Taxi frei. Halten Sie einfach Ihren Arm raus, wenn Sie ein
Taxi rufen möchten.
Der Fahrpreis wird über das Taxometer ermittelt. Es gibt eine Grundgebühr sowie Zuschläge für mehrere Passagiere, für Gepäck, das auf dem Vordersitz befördert werden muss sowie für Nachtfahrten. Das Trinkgeld für den Taxifahrer sollte maximal 10% des Fahrpreises betragen, die meisten Leute runden jedoch einfach bis zum vollen Pfundbetrag auf.
Verlassen Sie sich besser nicht darauf, in beliebten Ausgehmeilen wie zum Beispiel in Soho spät abends ein Taxi zu bekommen (besonders gegen 23.00 Uhr, wenn die Pubs schließen, ist dies mehr als aussichtslos). Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden, sollten Sie bei jedem Taxi, das Sie sehen, anzeigen, dass Sie mitfahren möchten, auch wenn das gelbe Signal nicht leuchtet. Vor allem sollten Sie versuchen, einen nüchternen Eindruck zu machen, denn viele Taxifahrer wählen ihre Gäste gerade in der Nacht mit besonderer Vorsicht aus. Wenn Sie telefonisch ein Taxi bestellen möchten, rufen Sie Radio Taxis an unter Tel: +44 (020) 7272 0272. In diesem Fall bezahlen Sie sowohl für die Anfahrt zu Ihrem Standort als auch den Fahrpreis zu Ihrem eigentlichen Ziel.
Zingo Taxi (Tel: 08700 700 700) ist eine moderne Methode, bei der über GPS eine Verbindung von Ihrem Handy zum nächsten freien Black Cab hergestellt wird. Sie können dann dem Fahrer erklären, wo genau Sie sich befinden. Für diesen Service wird ein Zuschlag zum eigentlichen Fahrpreis erhoben. Besonders nachts, wenn die Suche nach einem freien Taxi so gut wie aussichtslos ist, dürfte sich dieses Verfahren als hilfreich erweisen.
Minicabs
Minicabs sind eine preiswertere Alternative zu den Black Cabs. Sie werden
von selbstständigen Taxiunternehmern betrieben, von denen einige
mittlerweile auch eine Lizenz besitzen. Es kann jedoch passieren, dass
Sie einen ungelernten Fahrer erwischen, der sich nicht so gut auskennt
und oftmals auch nicht versichert ist. Minicabs können nicht offiziell
vom Straßenrand aus heran gewunken werden. Man muss sie entweder
telefonisch oder direkt in den Minicab-Geschäften bestellen. Diese
gibt es in fast jeder größeren Straße, man erkennt sie
meist an der orange blinkenden Leuchtreklame. Wenn Sie von einem Minicabfahrer
angesprochen werden, ob Sie mitfahren möchten, sollten Sie lieber
nicht darauf eingehen, denn in der Vergangenheit gab es einige Anschuldigungen
wegen Vergewaltigungen durch Taxifahrer ohne Lizenz.
Minicabs haben kein Taxometer. Sie sollten also unbedingt vor Fahrtbeginn einen Preis aushandeln (Aus diesem Grund gibt man Minicabfahrern im Allgemeinen auch kein Trinkgeld). Dabei sollten Sie unbedingt hart verhandeln, denn die meisten Fahrer gehen zunächst etwa 25 Prozent höher ran, als sie zu akzeptieren bereit wären.
Am besten, Sie fragen einen Londoner nach einer zuverlässigen Minicab-Agentur, oder Sie rufen bei einem der großen Betreiber an, die ihre Dienste rund um die Uhr anbieten (z.B. Addison Lee Tel: +44 (020) 7387 8888, Ambassador Cars Tel: +44 (020) 7272 2222, GLH Tel: +44 (020) 7272 3322, Fairways Tel: +44 (020) 8888 4444).
Wenn Sie als Frau nachts allein unterwegs sind, können Sie den Service von Ladycabs nutzen (Tel: +44 (020) 7272 3300). Die Fahrer dort sind ausschließlich Frauen.
Liberty Cars (Tel: +44 (020) 7739 9080) bedient vor allem den Schwulen- und Lesbenmarkt. Doch auch in den Black Cabs ist es äußerst unwahrscheinlich, dass schwule oder lesbische Paare von den Fahrern unfreundlich behandelt werden.
Reisende mit Behinderung
Alle schwarzen Taxis sind für Rollstühle zugänglich. Die
meisten verfügen sogar über eine Reihe zusätzlicher Hilfsmittel
für behinderte Fahrgäste, u.a.:
• Rampen
• Drehbare Sitze
• Zwischenstufen für leichteres Einsteigen
• Farbige Sitzkennzeichnungen für Sehbehinderte
• Große farbige Haltegriffe
• Sprechanlage
• Schwerhörigenschleife
• Kostenlose Beförderung von Begleithunden
Interessante Links
London Black Cabs
www.londonblackcabs.co.uk


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